Käufer-Schutz-Hinweis

1. Was RacketPort leistet

RacketPort stellt einen spezialisierten Marktplatz für Padel-Schläger bereit. Die Plattform soll Käufern helfen, Angebote strukturiert zu vergleichen und wichtige Angaben wie Modell, Preis, Zustand, Menge, Verkäufer-Typ und Versand vor dem Kauf zu sehen.

Zahlungen werden über Stripe abgewickelt. Dadurch entstehen technische Zahlungs- und Transaktionsnachweise innerhalb des Plattformprozesses.

Wenn ein Käufer ein Problem meldet, kann RacketPort Nachrichten, Fotos, Tracking, Versandnachweise, Zahlungsstatus und sonstige relevante Informationen prüfen. RacketPort kann nach den Plattformregeln entscheiden, ob die Auszahlung an den Verkäufer freigegeben, eine Rückerstattung an den Käufer ausgelöst oder zunächst weitere Nachweise angefordert werden.

Für Bestellungen erhebt RacketPort eine Käuferschutz-Servicegebühr von 0,99 EUR. Die Gebühr wird im Checkout vor Abschluss der Zahlung angezeigt und dient der Bereitstellung des Plattformprozesses, sicherer Zahlungsabwicklung, Support- und Problemfallbearbeitung sowie des begrenzten RacketPort-Käuferschutzes.


2. Was RacketPort nicht leistet

RacketPort ist grundsätzlich nicht Verkäufer der angebotenen Schläger. RacketPort besitzt die angebotenen Artikel nicht, prüft sie nicht physisch, versendet sie nicht und garantiert nicht deren Zustand, Echtheit, Verfügbarkeit oder Lieferzeit.

Der Kaufvertrag kommt grundsätzlich zwischen Käufer und Verkäufer zustande. Rechte wegen Mängeln, Falschlieferung, Nichtlieferung, Widerruf oder Rückerstattung bestehen daher grundsätzlich gegenüber dem jeweiligen Verkäufer, soweit gesetzlich oder vertraglich gegeben.

Der RacketPort-Käufer-Schutz ist keine Echtheitsprüfung, keine physische Zustandsprüfung, keine Bank- oder Treuhanddienstleistung, kein Versicherungsprodukt und keine Garantie für jeden Problemfall.


3. Sicher kaufen auf RacketPort

Käufer sollten:

  • Angebote genau lesen und Zustand, Bilder, Preis, Menge und Versand prüfen.
  • bei Unsicherheit vor dem Kauf Fragen über die Plattform stellen.
  • nur über den vorgesehenen Plattform- und Stripe-Prozess zahlen.
  • keine externen Zahlungsaufforderungen akzeptieren.
  • die Zustandsdefinitionen beachten.
  • Screenshots, Nachrichten, Zahlungsbestätigungen und Versandinformationen aufbewahren.
  • nach Erhalt den Schläger zeitnah prüfen und Probleme innerhalb der geltenden Frist melden.

4. Worauf Käufer bei Padel-Schlägern achten sollten

Vor dem Kauf sollten insbesondere diese Punkte geprüft werden:

  • Hat der Schläger sichtbare Risse am Rahmen oder auf der Schlagfläche?
  • Sind Kanten, Bohrungen, Griff und Schlaufe erkennbar intakt?
  • Gibt es Hinweise auf weiche Stellen, Delamination, Reparaturen oder ungewöhnliche Verformungen?
  • Passen Modell, Jahrgang, Gewicht, Form und Oberfläche zur Beschreibung?
  • Zeigen die Bilder den tatsächlichen Artikel oder nur Beispielbilder?
  • Ist der Zustand mit den RacketPort-Zustandsdefinitionen vereinbar?

5. Wenn ein Problem auftritt

Bei Problemen sollten Käufer in dieser Reihenfolge vorgehen:

  1. Verkäufer über die Plattform kontaktieren und Problem konkret beschreiben.
  2. Fotos, Versandverpackung, Tracking und relevante Nachrichten sichern.
  3. Problemfall bis spätestens 14 Kalendertage nach Versandmeldung durch den Verkäufer an RacketPort melden.
  4. RacketPort unter info@racketport.com informieren, wenn ein Verdacht auf Betrug, gefälschte Ware, gefährliche Produkte, Nichtlieferung oder schwerwiegende Regelverstöße besteht.
  5. Keine Rücksendung ohne nachvollziehbare Absprache oder Anweisung im Problemfall starten.
  6. Bei Zahlung über Stripe zusätzlich die im Zahlungsprozess verfügbaren Problemlösungs- oder Rückerstattungswege beachten.

Ohne rechtzeitige Problemmeldung kann die Transaktion nach Ablauf von 14 Kalendertagen nach Versandmeldung automatisch freigegeben werden. Die Auszahlung an den Verkäufer erfolgt nach Käuferfreigabe, automatischer Freigabe oder RacketPort-Entscheidung im Problemfall.


6. Rücksendekosten

Wenn ein Artikel wesentlich von der Beschreibung abweicht oder der Verkäufer wesentliche Mängel verschwiegen hat, soll der Verkäufer die erforderlichen Rücksendekosten tragen. Bei unbegründeten oder vom Käufer verursachten Beanstandungen soll der Käufer die Rücksendekosten tragen.

RacketPort kann die Rücksendekosten im Rahmen der Käuferschutzentscheidung berücksichtigen, ersetzt aber keine abschließende gerichtliche Klärung zwischen Käufer und Verkäufer.


7. Gewerbliche und private Verkäufer

Bei gewerblichen Verkäufern können Verbrauchern gesetzliche Rechte zustehen, insbesondere Widerrufsrechte und Gewährleistungsrechte. Gewerbliche Verkäufer sind für die Erfüllung dieser Pflichten verantwortlich.

Bei privaten Verkäufern gelten andere gesetzliche Regeln. Private Verkäufer dürfen bekannte Mängel jedoch nicht verschweigen und müssen den Artikel zutreffend beschreiben.

Bei Streitigkeiten zwischen Unternehmern oder gewerblichen Nutzern leistet RacketPort keinen Verbraucher-Käuferschutz. RacketPort kann den Plattformprozess moderieren, die beteiligten Unternehmer müssen ihre Ansprüche jedoch grundsätzlich selbst klären.


8. Meldungen an RacketPort

Käufer können Verstöße gegen Plattformregeln, irreführende Angebote, Betrugsverdacht, gefälschte Artikel oder unsichere Produkte an info@racketport.com melden.

Eine Meldung ersetzt nicht die Geltendmachung eigener Rechte gegenüber dem Verkäufer, kann RacketPort aber helfen, Inhalte zu prüfen, Angebote zu entfernen oder Konten einzuschränken.